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Insightful und Workflow-Analytik: Aktivität messen statt echten Wert für MSPs

Episode Notes

Die Episode zeigt eine strukturelle Lücke zwischen prognostizierten KI-Umsätzen im Channel und den operativen Veränderungen, die für messbaren ROI erforderlich sind. Befragungen von Informa MSP 501, McKinsey und PwC verdeutlichen, dass die KI-Adoption bei Managed Service Providern (MSPs) zwar hoch ist, jedoch nur wenige Organisationen Arbeitsabläufe oder Geschäftsmodelle wirklich umgebaut haben. Der Fokus liegt weiterhin auf oberflächlichem Aktivitäts-Tracking statt echter Transformation.

Laut der MSP-501-Umfrage erwarten 57% der Anbieter signifikantes KI-Umsatzwachstum; 91% melden irgendeinen Grad der Adoption. Die McKinsey-Analyse (laut IHL Group) zeigt jedoch, dass nur 11% der Unternehmen umfassend Prozesse umgebaut haben, mit klaren Vorteilen nur bei einer Minderheit. PwC bestätigt: Über die Hälfte beobachtet keine finanziellen KI-Vorteile, außer bei umfassender Integration.

Produkte wie Insightfuls Workforce-Analytics-Plattform werden nun im MSP-Portfolio aufgenommen und ermöglichen die Nutzung von Usage-Tracking-Tools mit Rabatt. Doch laut Visier und OECD fördert Überwachungssoftware oft oberflächliche Konformität: Rund die Hälfte der Beschäftigten gibt an, ihre KI-Nutzung zu übertreiben, die Datenhoheit liegt meist nicht bei den Mitarbeitenden. Die OECD stellt zudem fest, dass die Überwachung oft in Standardsoftware eingebettet ist.

Für MSPs besteht das Risiko, Aktivitätsmessung über ergebnisorientierte Veränderungen zu stellen. Anbieter forcieren Nutzungsberichte, die aber selten operative Verbesserungen, häufig lediglich Scheinaktivität abbilden. Nachhaltige Ergebnisse erfordern den Umbau von Workflows und Messung realer Verbesserungen. Vor dem Angebot von KI-Nutzungsmetriken an Kunden sollten MSPs intern die Wirksamkeit von Workflow-Änderungen validieren.